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Apple-Geräte sind Kult. Ob iPad, iPhone oder Mac Rechner: Der Boom um die Geräte aus dem Hause Apple reißt nicht ab. Obwohl die Kunden mittlerweile auf die Lieferung zum Teil wochenlang warten müssen und Datenschützer vor Lecks warnen, konnte das Unternehmen sowohl Umsatz als auch Gewinn im ersten Quartal dieses Jahres kräftig steigern. Die Umsatzzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 28,6 Milliarden Dollar, während ein Gewinn von sagenhaften 7,3 Milliarden Dollar erzielt wurde. Mit einem derartigen Rekordergebnis hatte zu Anfang des Jahres kein Analyst gerechnet. Als Folge durchbrach der Aktienkurs die Schallmauer von 400 Dollar je Aktie, was ein Plus von mehr als sechs Prozent bedeutet.

Die Umsatzzahlen der drei Verkaufsschlager steigerten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum teilweise um das Dreifache, lediglich der Absatz der iPod-Musikspieler ging um ein Fünftel zurück. Vor allem der Vertrieb des Smartphones, das mit 20 Millionen verkauften Exemplaren inzwischen zur Nummer 1 unter den Modellen geworden ist, hat einen erheblichen Anteil an den jetzt verkündeten Rekordergebnissen. Vor allem im asiatischen Raum fand das Smartphone reißenden Absatz. Für das kommende Quartal wird eine weitere Steigerung vor allem in China erwartet.

Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Umsatzzahlen verkündete Apple die Einführung des bereits seit langem erwarteten Betriebssystems OS X „Lion“. Durch die Verknüpfung der Apple-Rechner mit Onlinediensten will das Unternehmen sich für das immer wichtiger werdende Cloud-Computing in eine günstigere Position bringen.

Die Gesundheit von Firmengründer Steve Jobs, der während seiner krankheitsbedingten Abwesenheit wie schon die letzten Male durch seinen alten Freund und Weggefährten Tim Cook vertreten wird, dürfte derzeit die Hauptsorge des Konzerns sein. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll die Suche nach einem Nachfolger bereits begonnen haben.