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Aktuelle Informationen aus der Wirtschaft für Arbeitgeber

Apple konnte erneut positive Zahlen an der Börse vermelden. Je größer und erfolgreicher ein Unternehmen ist, desto mehr steht es im Interesse der Öffentlichkeit. So wird der aktuelle Unternehmenserfolg durch schlechte Arbeitsbedingungen bei asiatischen Zulieferern derzeit in Frage gestellt und somit der Erfolg getrübt.

Vergangenen Dienstag wurden die aktuellen Geschäftszahlen vorgelegt. Resultierend daraus schwelgte Aktionäre sowie auch Konzernmitarbeiter auf der höchsten Welle des Glücks. Doch auch dieses Mal muss Apple negative Kritiken zu den schlechten Arbeitsbedingungen bei asiatischen Zulieferern einstecken.

Nach einer aktuellen Untersuchung konnte das Unternehmen feststellen, dass nur 38 Prozent der Zulieferer die Wochenarbeitszeit von maximal 60 Stunden und einem freien Tag pro Woche einhalten. Zudem ist rund ein Drittel mit gefährlichen Substanzen fahrlässig umgegangen. Ein weiteres Drittel halte die vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen nicht ein um Verletzungen vorzubeugen. Im Vergangen Jahr gab es in Produktionsstätten zwei Explosionen wobei vier Menschen getötet und 77 Menschen verletzt worden sind. Grund für die Explosionen ist der aufkommende Aluminiumstaub, der bei Herstellung von MacBook-Laptops entsteht.

Angesichts der überwiegend schlechten Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern trat Apple der Organisation Fair Labor Association (FLA) bei. Die Organisation möchte weltweit an der Verbesserung von Arbeitsbedingungen mitwirken. Die Zahl der Inspektionen durch Apple selbst stieg bereit im Jahr 2011 auf 229. Dadurch konnte festgestellt werden, dass Kinderarbeit bei einigen Herstellern verbreitet war. Bisher ist kein Abriss der Beliebtheit seitens der Käuferschaft zu verzeichnen. Dennoch sollten in Zukunft solche Schlagzeilen der Vergangenheit angehören.