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Die Krise in Europa spitzt sich weiter zu. Doch nun wird das Vertrauen in Europa plötzlich größer. Schon kurz vor dem Wochenende reagierte die Wallstreet mit einem positiven Ergebnis auf die Ankündigungen und Umsetzungen in Europa. Auch der DAX startete positiv in die neue Woche. Es scheint so, als würde das Vertrauen in die Bewältigung der Krise von den G-20 Staaten wachsen. Sie hoffen und vertrauen also auf die Lösung der Krise durch die europäischen Staaten.

G-20, also die führenden Schwellen- und Industrieländer der Welt setzen also auf die Lösung der Krise des Euros durch die europäischen Länder und Banken. Dies geht alles zurück auf das Treffen der Finanzminister der G-20 sowie den Notenbankchefs, wobei man in Paris anscheinend überzeugende Entscheidungen hervor gebracht hat. Dazu hat sich die Reformoffenheit der nicht EU Länder positiv auf den Weltmarkt ausgewirkt, sodass man der weltwirtschaftlichen Entwicklung etwas besser gegenüber stehen kann und die Nervosität, vor allem bei den Banken und auf den Börsenmärkten zunehmend schwindet.

Der deutsche Bundesfinanzminister Schäuble von der CDU teilt außerdem mit, dass sich die Länder darauf geeinigt haben, am 23. Oktober beim EU Gipfel den umfassenden Lösungsansatz mit den notwendigen Beschlüssen fest zu machen. Auch der Finanzminister Frankreichs Baroin sprach sich für die Wichtigkeit dieses EU Gipfels aus und bezeichnete ihn als entscheidend für die Zukunft Europas und der Weltwirtschaft. Gleichzeitig kam aber auch Lob aus den USA.

Laut dem deutschen Finanzminister Schäuble, werden die Europäer die europäischen Banken im Notfall dazu zwingen, mehr Eigenkapital zurück zu halten, um in künftigen Krisenzeiten stabiler zu sein. Die Institute wehren sich zwar gegen den Vorschlag der zwingenden Kapitalisierung, jedoch würde die Politik dies im Streitfall durchsetzen, auch ohne deren Zustimmung. Die höhere Quote an Eigenkapital liegt bei 9 Prozent bis zur Mitte des Jahres 2012.