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	<description>Aktuelle Informationen aus der Wirtschaft für Arbeitgeber</description>
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		<title>Europa geht am Stock &#8211; Rekordarbeitslosigkeit signalisiert Alarmstufe rot</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 13:39:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einen prosperierenden und expandierenden europäischen Wirtschaftsraum hatten die &#8220;Macher&#8221; der Eurozone vor mehr als eineinhalb Jahrzehnten versprochen. Heute haben wir uns längst an die täglich neuen Horrormeldungen vor allem aus den südlichen Ländern Europas gewöhnt. Staatsverschuldung, Korruption, Mangelwirtschaft, Regierungskrise, Rezession, Arbeitslosigkeit. Nur gut, dass das mit &#8220;uns&#8221; nichts zu tun hat. Wirklich nicht? Eine durchschnittlich<a href="http://www.wirtschaft-infos.de/rekordarbeitslosigkeit-in-europa-signalisiert-alarmstufe-rot">&#160;&#160;[ mehr ]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Einen prosperierenden und expandierenden europäischen Wirtschaftsraum hatten die &#8220;Macher&#8221; der Eurozone vor mehr als eineinhalb Jahrzehnten versprochen. Heute haben wir uns längst an die täglich neuen Horrormeldungen vor allem aus den südlichen Ländern Europas gewöhnt. Staatsverschuldung, Korruption, Mangelwirtschaft, Regierungskrise, Rezession, Arbeitslosigkeit. Nur gut, dass das mit &#8220;uns&#8221; nichts zu tun hat. Wirklich nicht? Eine durchschnittlich zwölf Prozent hohe Arbeitslosenquote kann auch &#8220;reiche&#8221; Euroländer wie Deutschland nicht unberührt lassen.<span id="more-993"></span></p>
<h2>Lost Generation?</h2>
<p>Ein Berufszweig in Europa kann sich über mangelnde Tätigkeit gewiss nicht beklagen: Statistiker und Finanzexperten arbeiten unter Hochdruck und kommen mit den neuesten Zahlen kaum hinterher. War die durchschnittliche Arbeitslosenzahl vor nicht allzu langer Zeit zumindest noch einstellig, so hat sie mit Beginn des neuen Jahres noch einmal kräftig zugelegt und steht jetzt bei über 12 Prozent. Politiker, die derzeit mit eher mäßigem Erfolg nach Wegen aus der Krise suchen, haben die Herausforderungen, vor denen Europa steht, zumindest zahlenmäßig jederzeit perfekt vor Augen: Europaweit 26 Millionen Arbeitslose, Spitzenwerte mit 26 % in Griechenland und in Spanien, 17,5 % in Portugal &#8211; das hört sich nicht nur dramatisch an, sondern ist es auch. Besonders bitter: Junge Menschen unter 25 Jahren sind von der Situation am härtesten betroffen. Mehr als jeder Zweite in Griechenland und Spanien, jeder Dritte in Portugal und Italien hat derzeit keine Chance am Arbeitsmarkt. Das lässt für die Zukunft wenig Gutes erwarten und kann mittelfristig die Sozialsysteme vieler Länder in ihrem Bestand gefährden. Eine ganze Generation junger Menschen steht bereits jetzt im Abseits.</p>
<h2>Gefährliche Kluft zwischen Nord und Süd</h2>
<p>Dass Länder wie Deutschland, Österreich und die Niederlande zu den Gewinnern der Eurozone gehören, zeigt sich auch an den deutlich niedrigeren Arbeitslosenzahlen. 5,4 % in Deutschland und Luxemburg, 6% in den Niederlanden &#8211; das ist weit entfernt von Vollbeschäftigung, kann sich aber mit Blick auf die südeuropäischen Nachbarn und angesichts einigermaßen günstiger Wachstumsprognosen durchaus sehen lassen. Trotzdem steigt auch in den &#8220;reichen&#8221; Ländern die Sorge, in den Abwärtstrend hineingezogen zu werden. Nur wer etwas hat, hat auch etwas zu verlieren. Die Neigung zur Solidarität, das hat die Zypernkrise klar gezeigt, tendiert allmählich gegen Null. Die Auflagen für Rettungsschirme und Kredite werden härter &#8211; der Austritt aus der Währungsunion und eine mögliche Währungsreform, die in den letzten Jahren als Ultima Ratio von allen Beteiligten weit von sich gewiesen wurde, hat inzwischen für die südlichen Länder, aber auch für die Eurowächter selbst, viel von ihrem Schrecken verloren. Wohlstand im Norden, reale Not und Armut im Süden. Die gemeinsame Währung scheint hier fast schon wie ein Anachronismus, der nur noch auf dem Papier zusammenhält, was in der Realität schon längst auseinandergedriftet ist.</p>
<h2>Die Menschen in Europa &#8211; mehr als Zahlen und Fakten</h2>
<p>Vor diesem Hintergrund wird eines deutlich: Europäische Einheit muss mehr bedeuten als die Stabilisierung der gesamteuropäischen ökonomischen Rahmenbedingungen. Sparprogramme, Subventionen und Kredite scheinen die Situation derzeit eher zu verschärfen als Abhilfe zu schaffen. Gefragt sind länderspezifische Konzepte, bei denen nicht die Statistiken, sondern die Menschen und die Stärkung regionaler und lokaler Aktivitäten im Vordergrund stehen sollten. Bildungsnotstand, Armut, Arbeitslosigkeit und sozialer Zerfall sind weitaus gefährlicher für das Projekt Europa als die derzeit diskutierten Haushaltsdefizite.</p>
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		<title>Euro-Krise: Zypern gerettet, Spanien am Ende?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 08:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wirtschaft-infos.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Derzeit schauen nicht nur die Europäer, sondern Finanzexperten rund um den Globus gebannt nach Zypern. Wird die kleine Mittelmeerinsel wirtschaftlich und währungspolitisch wieder Tritt fassen oder wird sie abstürzen? Und wenn ja: Was bedeutet das für den Euroraum? Dabei ist es weniger die &#8211; eher geringe &#8211; ökonomische Bedeutung der Insel, die im Falle eines<a href="http://www.wirtschaft-infos.de/euro-krise-zypern-gerettet-spanien-am-ende">&#160;&#160;[ mehr ]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit schauen nicht nur die Europäer, sondern Finanzexperten rund um den Globus gebannt nach Zypern. Wird die kleine Mittelmeerinsel wirtschaftlich und währungspolitisch wieder Tritt fassen oder wird sie abstürzen? Und wenn ja: Was bedeutet das für den Euroraum? Dabei ist es weniger die &#8211; eher geringe &#8211; ökonomische Bedeutung der Insel, die im Falle eines Scheiterns Besorgnis erweckt als vielmehr die Folgewirkungen, die das in Zypern statuierte EU-Krisenmanagement auf andere gefährdete Volkswirtschaften haben könnte. Ist das &#8220;Modell Zypern&#8221; auch auf andere Krisenländer übertragbar? Wird die Euro-Gruppe auch andere Landesbanken direkt in die Pflicht nehmen statt mit Milliardenkrediten Löcher zu stopfen? Möglicherweise steht die Probe aufs Exempel bald bevor: Aktuelle Zahlen aus Spanien verheißen wenig Gutes.<span id="more-990"></span></p>
<h2>Pessimistischer Blick in die Zukunft</h2>
<p>Griechenland hängt am EU-Tropf, die weitere Entwicklung von Zypern steht in den (europäischen?) Sternen, weitere kleine Länder &#8211; wie Luxemburg, Malta oder Portugal -, aber auch große Wirtschaftsnationen geraten immer stärker in den Krisenstrudel &#8211; allen voran Spanien. Spanien ist die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone und zählt seit geraumer Zeit zu den europäischen Sorgenkindern. Ein Ende scheint derzeit nicht in Sicht &#8211; im Gegenteil. Die spanische Zentralbank lässt in ihrem letzten Monatsbericht keinen Zweifel daran, dass die Rezession ihren Tiefpunkt noch nicht einmal erreicht hat. Die spanische Wirtschaft, so die Prognose der Banker, wird auch dieses Jahr um 1,5% schrumpfen, die Arbeitslosenzahlen werden weiter steigen. Bereits jetzt hat jeder vierte Spanier keine Arbeit &#8211; bis zum Ende des Jahres wird mit einem neuen Höchststand von 27,1% gerechnet. Auch für 2014 ist kein wirklicher Turnaround in Sicht. Zwar rechnet die Zentralbank mit einem leichten Wachstum von 0,6% &#8211; angesichts der tiefen wirtschaftlichen Krise, in der Spanien sich seit der geplatzten Immobilienblase im Jahr 2008 befindet, ist dies nicht mehr als ein Tropfen auf den buchstäblich heißen Stein. Mit Wirtschaftshilfen oder Investitionsprogrammen der öffentlichen Hand ist nicht zu rechnen &#8211; angesichts rigider Sparprogramme und einer brüsseldeutschen gesamteuropäischen Austeritätspolitik stehen die Zeichen eher auf Mangelwirtschaft.</p>
<h2>Zusätzliche Verunsicherung</h2>
<p>In dieser Situation schlug eine Äußerung des neuen Eurogruppenchefs, des niederländischen Finanzministers Jeroen Dijsselbloem, wie eine gesamteuropäische Bombe ein. Das Rettungsprogramm für Zypern, also auch die Teilenteignung von Bankguthaben, sei die &#8220;Blaupause&#8221; auch für eventuelle Bankenrettungen in anderen Krisenländern der Eurozone. Für Anleger in Spanien dürfte dies eine zusätzliche Hiobsbotschaft sein. Ob Dijsselbloem einfach ungeschickt war oder in einem unbedachten Moment die Wahrheit gesagt, wie Spiegel-Kolumnist Wolfgang Münchau vermutet, ist dabei nebensächlich. Das Misstrauen ist jetzt geweckt und wird nicht mehr so schnell verschwinden, auch wenn Dijsselbloem seine Äußerungen mittlerweile relativiert hat.</p>
<h2>Den Euro retten, solange man ihn noch hat?</h2>
<p>Für Spanien bedeutet dies, dass zusätzlich zur Währungs- und Wirtschaftskrise die Gefahr einer massiven Kapitalflucht besteht. Ein Aderlass, den das Land kaum noch verkraften könnte und der zu weiteren sozialen Konflikten führen würde. Auch die separatistischen Tendenzen vor allem in Katalonien dürften dadurch zusätzlichen Zündstoff erhalten. Keine guten Aussichten für Spanien und weiterhin keine Entwarnung für Europa und seine gemeinsame Währung. Die heißt zwar in allen 17 Ländern der Euro-Zone nach wie vor Euro, bei Licht besehen existieren aber &#8211; wie Wirtschaftsjournalistin Ulrike Hermann in der Taz formulierte &#8211; bereits heute 17 nationale Varianten. Der &#8220;spanische Euro&#8221; zählt derzeit dabei eindeutig zu den Verlierern.</p>
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		<title>Mögliche Abkehr Italiens vom Sparkurs setzt den Euro unter Druck</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 09:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wirtschaft-infos.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der aktuellen Wahl in Italien stehen nun nicht nur das Land selbst, sondern auch die anderen EU-Länder unter Druck. Einige Fakten deuten darauf hin, dass Italien dem von Mario Monti eingeleiteten Sparkurs den Rücken kehrt. Das wirkt sich auf die gesamte EU aus. Absage an den Sparzwang Die Wähler und Wählerinnen haben deutlich gemacht,<a href="http://www.wirtschaft-infos.de/italiens-regierungskrise-setzt-euro-unter-druck">&#160;&#160;[ mehr ]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der aktuellen Wahl in Italien stehen nun nicht nur das Land selbst, sondern auch die anderen EU-Länder unter Druck. Einige Fakten deuten darauf hin, dass Italien dem von Mario Monti eingeleiteten Sparkurs den Rücken kehrt. Das wirkt sich auf die gesamte EU aus.<span id="more-985"></span></p>
<h2>Absage an den Sparzwang</h2>
<p>Die Wähler und Wählerinnen haben deutlich gemacht, dass sie mit dem Sparkurs nicht einverstanden sind. Insgesamt wählten rund 55 % für Parteien, die in ihrem Wahlkampf ihre Abneigung gegenüber dem Sparkurs aussprachen. Dazu gehört unter anderem die sozialdemokratische Partito Democratico mit Parteichef Pier Luigi Bersani, die zusammen mit der Sinistra Ecologia Libertà 340 Sitze von insgesamt 630 im Abgeordnetenhaus erhielt. Die Liste Mario Montis und somit die Unterstützer des Sparkurses erhielt lediglich 10 % der Wahlstimmen. Festzuhalten ist jedoch, dass Monti nicht wirklich gespart hatte: Er erhöhte die Steuern und führte eine neue Abgabe auf den Besitz von Immobilien ein. Sein unausgewogenes Handeln und die Mehrbelastung der Mittelschicht brachten ihm letztendlich das schlechte Wahlergebnis ein.</p>
<h2>Regierungsbildung Italiens hat weitreichende Folgen</h2>
<p>Erkennbar ist, dass die Parteien sich gegenseitig im Weg stehen. Bersani will nicht mit Berlusconi zusammenarbeiten, und der Komiker Beppe Grillo hat Bersani unlängst eine Absage für eine mögliche Koalition erteilt. Das Land scheint unregierbar zu sein. Die einzige denkbare Möglichkeit wären in diesem Fall Neuwahlen, wie es unlängst auf Druck von Europa in Griechenland geschehen ist. In Zeiten der Finanz-und Wirtschaftskrise haben die einzelnen Regierungen auch Einfluss auf die gesamte EU. Italien, selbst Gründungsmitglied der EU, möchte jedoch keine Warnungen aus Brüssel oder Berlin hören. Dennoch ist klar: Die soziale und wirtschaftliche Lage wird stark darunter leiden, wenn eine neue Krise aufflammt.</p>
<h2>Ist ein Austritt aus dem Euro denkbar?</h2>
<p>Vor kurzem erst äußerte sich der Haushaltsexperte der CDU, Klaus-Peter Willsch zur Lage in Italien. Er legte dem Land den Austritt aus dem Euro nahe. Er begründete dies damit, dass Italien seine eingegangenen Verpflichtungen hinsichtlich einer gemeinsamen Währung nicht einhalten kann, bzw. die Bevölkerung davon nicht überzeugt ist. Beppe Grillo verkündete indes, dass das politische System in seinem Land sowieso in Kürze zusammenbrechen werde, weswegen entweder eine Neuverhandlung der Staatsschulden oder der Austritt aus dem Euro denkbar wäre. Ein Rettungsschirm ähnlich wie für Griechenland wird für ein Land wie Italien kaum möglich sein und steht innerhalb der EU auch nicht zur Debatte. Ein Ausschluss ist ebenso keine Option. Ob Italiens Regierung in den nächsten Wochen handlungsfähig wird, bleibt abzuwarten.</p>
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		<title>Zinssätze in Deutschland werden wieder ansteigen</title>
		<link>http://www.wirtschaft-infos.de/zinssaetze-in-deutschland-werden-wieder-ansteigen</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 15:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wirtschaft-infos.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Jörg Asmussen, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB), in einem am 28.1.2013 im Spiegel-online veröffentlichten Interview mitteilt, sollen auch für deutsche Sparer wieder bessere Zeiten anbrechen: Die Zinsen sollen wieder steigen. &#8220;Unnormaler Zustand&#8221; nicht nur wegen Leitzinsen Asmussen bezeichnet die äußerst niedrigen Zinsen in Deutschland als &#8220;unnormalen Zustand&#8221;, der aber nicht nur auf<a href="http://www.wirtschaft-infos.de/zinssaetze-in-deutschland-werden-wieder-ansteigen">&#160;&#160;[ mehr ]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Jörg Asmussen, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB), in einem am 28.1.2013 im Spiegel-online veröffentlichten Interview mitteilt, sollen auch für deutsche Sparer wieder bessere Zeiten anbrechen: Die Zinsen sollen wieder steigen.<span id="more-977"></span></p>
<h2>&#8220;Unnormaler Zustand&#8221; nicht nur wegen Leitzinsen</h2>
<p>Asmussen bezeichnet die äußerst niedrigen Zinsen in Deutschland als &#8220;unnormalen Zustand&#8221;, der aber nicht nur auf die Niedrig-Zins-Politik der EZB zurückzuführen sei. Deutschland hat gerade in den letzten Monaten und Jahren einen Kapitalzufluss erfahren, weil das Geld hier als sicher gilt. Dementsprechend sind die Renditen noch stärker gefallen. Mit einer Stärkung der anderen EU-Mitgliedsstaaten wird sich dieser Trend wieder normalisieren &#8211; und damit auch die Renditen.</p>
<h2>Asmussen sieht keine Inflations-Gefahr</h2>
<p>Die Gefahr einer Inflation auf Grund der großen Geldmenge, mit der die EZB die Märkte geflutet hat, sieht Asmussen auf der anderen Seite aber nicht. Seine Begründung, dass diese Geldmenge die Wirtschaft noch gar nicht erreicht habe und somit nicht zur Inflation beitragen könne, bekräftigt er mit der Ankündigung von Gegenmaßnahmen, sobald Warnsignale zu erkennen wären.</p>
<h2>Erste Ergebnisse erkennbar</h2>
<p>Die Stabilisierung von Preisen und Märkten sei die Hauptaufgabe der EZB, so Asmussen weiter im Interview. Erste Ergebnisse wären bereits zu verzeichnen, beispielsweise hätte Italien einen Primärüberschuss erzielt und Griechenland sein Haushaltsdefizit verringert. Aber weitere Schritte und Anstrengungen müssten unternommen werden, um diese ersten Erfolge nicht zu gefährden. Beispielsweise müssten auch Regularien zur geordneten Abwicklung von in die Schieflage geratenen Banken geschaffen werden. Mit der europäischen Bankenaufsicht, die ab 2014 gelten soll, sei eine wichtige Grundlage dafür zu erwarten.</p>
<p>Jörg Asmussen sieht also mit einer wirtschaftlichen Stärkung und Stabilisierung der Euro-Zone die Chancen auf höhere Renditen für deutsche Sparer einhergehen, zumal eine Inflation aus seiner Sicht nicht zu befürchten ist.</p>
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		<title>Transatlantische Freihandelszone als Wachstumsmotor?</title>
		<link>http://www.wirtschaft-infos.de/transatlantische-freihandelszone-als-wachstumsmotor</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 08:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wirtschaft-infos.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der einst so rege Austausch zwischen Europa und den USA ist es in letzter Zeit ein wenig ins Stocken gekommen. Die Nachrichten, die dennoch zu hören waren, signalisieren eine gewisse Entfremdung. Die Amerikaner etwa erwarten von Europa internationale Verantwortung und eine erhöhte, auch militärische Präsenz bei weltweiten Konflikten. Die Europäer sind da eher zögerlich und<a href="http://www.wirtschaft-infos.de/transatlantische-freihandelszone-als-wachstumsmotor">&#160;&#160;[ mehr ]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der einst so rege Austausch zwischen Europa und den USA ist es in letzter Zeit ein wenig ins Stocken gekommen. Die Nachrichten, die dennoch zu hören waren, signalisieren eine gewisse Entfremdung. Die Amerikaner etwa erwarten von Europa internationale Verantwortung und eine erhöhte, auch militärische Präsenz bei weltweiten Konflikten. Die Europäer sind da eher zögerlich und geben nationalen Sonderinteressen den Vorrang. Im Schatten der neuen Wirtschaftsmacht China gerät das krisengeschüttelte Europa zudem auch wirtschaftlich allmählich ins Abseits. Es gibt also genügend Gründe, die transatlantischen Beziehungen neu zu beleben.</p>
<h2>Wandel durch einfacheren Handel</h2>
<p>In exakt diese Richtung zielt der jüngste Vorschlag des US-Vizepräsidenten Joe Biden. Am Rande der diesjährigen Sicherheitskonferenz, die vom 1. bis 3. Februar in München stattfand, überraschte er die Öffentlichkeit mit seinem Vorschlag, eine Art transatlantische &#8220;Freihandelszone&#8221; einzurichten. Der Fokus des Vorschlags scheint eindeutig: Die USA möchte den Beziehungen der USA zur EU und vor allem zu deren führenden Nationen neuen Schwung verleihen. Biden, der als Pragmatiker gilt, kommt es dabei vor allem auf einfache, schnell umsetzbare Schritte an. So wünschenswert eine echte Freihandelszone zwischen Europa und den USA auch sein mag, kurzfristig geht es dem US-Vize vor allem darum, bestehende Handelshindernisse schnell und einfach zu lösen. So ist wörtlich auch nicht von einer Freihandelszone, sondern lediglich von einem &#8220;umfassenden Handels- und Investitionsabkommen&#8221; die Rede. Welche Punkte darunter fallen könnten, ist derzeit noch offen.</p>
<p>Beobachter gehen davon aus, dass Bidens Vorschlagen nicht ausschließlich und auch nicht vorrangig um Handelsfragen kreist. Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA sind traditionell gut, die Zölle sind niedrig und die gegenseitigen Restriktionen überschaubar. Handlungsbedarf gibt es vor allem im Bereich Standardisierung z.B. bei Sicherheitsvorschriften, bei Industrienormen und im weiten Bereich landwirtschaftlicher Erzeugnisse und bei Lebensmitteln. Wenn hier rasche Einigungen erzielt werden könnte, möglicherweise auch die restlichen Zölle fielen, dann brächte dies, so die Ökonomen, beiden Kontinenten einen möglichen Wachstumsschub von 1,5%. Die letzten Jahre haben allerdings gezeigt, dass solche Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind.</p>
<h2>Ein atlantisches Gegengewicht</h2>
<p>Gegen einen zusätzlichen Wachstumsschub hätte in Deutschland sicher niemand etwas einzuwenden, von einem Quantensprung wären die möglichen positiven Folgewirkungen eines solchen Abkommens jedoch weit entfernt. Natürlich profitiert eine Exportnation wie Deutschland von einheitlichen Standards und wegfallenden Zöllen, aber für die international aufgestellten Konzerne und die hochqualifizierten mittelständischen Spezialisten wäre der Impact doch sehr überschaubar. Was steckt also wirklich hinter Bidens Vorstoß? Auch hier sind sich die Experten weitgehend einig: Es geht vor allem um Symbolik. Die USA möchten Europa fest im Boot haben. Auch in Zukunft sollen die großen Entscheidungen nicht allein im pazifischen Raum fallen.Gleichzeitig wäre ein transatlantisches Handelsbündnis bestens geeignet, mehr Druck auf die Welthandelsorganisation WTO und die sich nun fast bereits ein Jahrzehnt dahin schleppende Doha-Konferenz auszuüben: Genug diskutiert &#8211; lautet die Botschaft. Schafft endlich eine weltweite Freihandelszone und fangt damit an, konkrete Ziele und Maßnahmen auf dem Weg dorthin zu definieren. Solche, die man &#8211; wie Joe, der Pragmatiker &#8211; sagt, &#8220;mit einer Tankfüllung erreichen kann.&#8221;</p>
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		<title>Forschungsinstitut zieht Bilanz: Zeitarbeit schafft zusätzliche Stellen</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 15:29:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Zuge der Agenda2010 liberalisierte der Gesetzgeber die Regeln für die Leiharbeit. Die Verantwortlichen hofften damals, mit dieser Reform einen Zuwachs an Arbeitsplätzen zu erreichen. Ein Forschungsinstitut zieht nun Bilanz: Die Zeitarbeit schafft zusätzliche Arbeitsplätze. Doch welchen Preis hat der Trend zum vermehrten Einsatz von Leiharbeitern für die Gesellschaft? Dank Leiharbeit: Arbeitgeber stocken schneller das<a href="http://www.wirtschaft-infos.de/zeitarbeit-schafft-zusaetzliche-stellen">&#160;&#160;[ mehr ]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge der Agenda2010 liberalisierte der Gesetzgeber die Regeln für die Leiharbeit. Die Verantwortlichen hofften damals, mit dieser Reform einen Zuwachs an Arbeitsplätzen zu erreichen. Ein Forschungsinstitut zieht nun Bilanz: Die Zeitarbeit schafft zusätzliche Arbeitsplätze. Doch welchen Preis hat der Trend zum vermehrten Einsatz von Leiharbeitern für die Gesellschaft?<span id="more-968"></span></p>
<h2>Dank Leiharbeit: Arbeitgeber stocken schneller das Personal</h2>
<p>Wenn Unternehmen Arbeitnehmer fest einstellen, müssen sie den gesetzlich verankerten Kündigungsschutz beachten. Wollen sie aufgrund schlechter Auftragslage Beschäftigte wieder entlassen, haben sie hohe Hürden zu überwinden und eventuell auch hohe Abfindungen zu stemmen. Deswegen halten sich viele Firmen bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze zurück. Sie lassen die Angestellten bei hohem Arbeitsbedarf lieber Überstunden arbeiten. Die Ausweitung der Zeitarbeit sollte mehr Flexibilität schaffen. Benötigen Unternehmen vorübergehend Arbeitskraft, können sie sich an Leiharbeitsfirmen wenden. Sie gehen damit keinerlei Risiken ein. Zugleich finden Arbeitslose, die bisher keine Chance auf irgendwelche Anstellungen hatten, über diese Gesellschaften leichter einen Zugang zum Arbeitsmarkt. Das renommierte Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hat nun untersucht, welchen Effekt die Liberalisierung der Zeitarbeit zwischen den Jahren 2006 und 2010 hatte. Die Experten kommen zu einem positiven Ergebnis: In der Leiharbeitsbranche entstanden 200 000 Jobs. Aktuell arbeiten sogar über 800 000 Menschen in dieser Beschäftigungsform. Vor der Reform war es nur die Hälfte.</p>
<h2>Gefährdet die Zeitarbeit feste Arbeitsplätze?</h2>
<p>Kritiker der damaligen Gesetzesänderungen befürchteten, dass Arbeitgeber mit Leiharbeit normale Beschäftigungsverhältnisse ersetzen würden. Die Sorge war berechtigt: Laut IAB nutzen Unternehmen die Reform tatsächlich dazu, um normale Beschäftigungsverhältnisse zu verdrängen . Nach den Berechnungen des Instituts betraf dies im untersuchten Zeitraum rund 100 000. Unter dem Strich bleiben dennoch 100 000 Zeitarbeitsstellen, die durch die Liberalisierung zusätzlich geschaffen wurden. Allerdings wirkt die Leiharbeit in zweifacher Richtung: Bei guter Auftragslage explodiert die Anzahl der Beschäftigten, in krisenhaften Zeiten werden die Beschäftigten rasch arbeitslos.</p>
<h2>Zeitarbeiter: Beschäftigter zweiter Klasse?</h2>
<p>Trotz dieses zahlenmäßig positiven Effekts mehren sich die ablehnenden Stimmen. So fordert die SPD im Bundestagswahlkampf, Leiharbeit wieder einzudämmen. Unterstützung erfährt sie von den Gewerkschaften. Sie prangern an, dass es sich dabei um eine unsichere und schlecht bezahlte Beschäftigung handele und kaum Durchlässigkeit in den ersten Arbeitsmarkt bestehe. Zeitarbeiter müssen tatsächlich mit der Unsicherheit leben, dass sie bei einer schlechten wirtschaftlichen Situation sofort die Arbeit verlieren. Zudem findet nur eine Minderheit durch diese Tätigkeit eine Festanstellung. Schließlich werden die meisten Leiharbeiter deutlich schlechter bezahlt als Arbeitnehmer mit festem Arbeitsvertrag, obwohl sie in der gleichen Firma dieselbe Arbeit verrichten. Das kann zu Konflikten führen.</p>
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		<title>Zeitarbeit als sinnvoller Ausweg aus der Generation Praktikum</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 08:14:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Beginn des eigenen Berufslebens ist es für viele Berufsanfänger gar nicht so einfach zu entscheiden, wo der berufliche Weg konkret hinführen soll. Die Zeitarbeitsbranche dient in dieser Frage als interessante Möglichkeit, sich in unterschiedlichen beruflichen Feldern zu bewegen ohne den Weg schlecht oder unbezahlter Praktika wählen zu müssen. Denn bei einer Anstellung in einem<a href="http://www.wirtschaft-infos.de/zeitarbeit-sinnvoller-ausweg-aus-generation-praktikum">&#160;&#160;[ mehr ]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn des eigenen Berufslebens ist es für viele Berufsanfänger gar nicht so einfach zu entscheiden, wo der berufliche Weg konkret hinführen soll. Die Zeitarbeitsbranche dient in dieser Frage als interessante Möglichkeit, sich in unterschiedlichen beruflichen Feldern zu bewegen ohne den Weg schlecht oder unbezahlter Praktika wählen zu müssen. Denn bei einer Anstellung in einem Personaldienstleistungsunternehmen erhalten Berufseinsteiger einerseits ein reguläres Gehalt und andererseits ein hohes Maß an Berufspraxis.<span id="more-962"></span></p>
<h3>Berufsperspektiven entwickeln mit Flexibilität und Festanstellung</h3>
<p>Laut einer Studie aus dem Jahr 2009 können sich 25 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer vorstellen für ein Zeitarbeitsunternehmen tätig zu sein. Berufliche Flexibilität in Kombination mit einem festen Angestelltenverhältnis wird dabei vor allen Dingen von jungen Arbeitnehmern als deutlicher Vorteil der Zeitarbeit gegenüber einer regulären Festanstellung gesehen.<br />
Für viele Zeitarbeitsfirmen ist die Förderung junger Berufsanfänger ein zentrales Anliegen. Insbesondere Berufsanfänger mit einem mittleren Bildungsabschluss, einem Hauptschulabschluss oder auch ohne Schulabschluss können von einem Zeitarbeitsverhältnis am Anfang ihres Berufslebens profitieren. Über die Hälfte der Abiturienten, Studenten und Hochschulabsolventen schätzen gemäß einer repräsentativen Umfrage die Zeitarbeit als spannende Chance ein, um berufliche Erfahrungen zu sammeln und Karrierechancen wahrzunehmen.</p>
<h2>Berufliche Kontakte mit Zeitarbeit knüpfen</h2>
<p>Neben einer hohen Bandbreite an beruflichen Erfahrungswissen lassen sich mithilfe eines engagierten Zeitarbeitsunternehmens wertvolle Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen. Oft ergeben sich in der praktischen Berufstätigkeit für junge Arbeitnehmer vollkommen neue berufliche Perspektiven. Auch im Lebenslauf von jungen Bewerbern wird die berufliche Zeitarbeitserfahrung von potentiellen Arbeitgebern als sehr positiv wahrgenommen. Neben einer hohen Auffassungsgabe, <a title="Flexibilität und Einsatzbereitschaft sehen viele Arbeitgeber in der Zeitarbeit eine Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen" href="http://www.piening-personal.de/de.html" target="_blank">Flexibilität und Einsatzbereitschaft sehen viele Arbeitgeber in der Zeitarbeit eine Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen</a>. Wichtige Fachkenntnisse, welche sich im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung für Berufsanfänger unter anderem in den folgenden Branchen sammeln lassen:</p>
<ul>
<li>Handwerk (wie Elektronik, Holzbearbeitung, Heizung und Sanitär, Metallverarbeitung),</li>
<li>Engineering</li>
<li>Medical</li>
<li>Informatik sowie</li>
<li>kaufmännische Dienstleistungen.</li>
</ul>
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		<title>Der neue Opel Adam &#8211; ein Garant für Jobs in Thüringen?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 10:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wirtschaft-infos.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Opel]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Opel Konzern gehört zu den größten europäischen Automobilherstellern. Obwohl das Unternehmen auf mehr als 150 Jahre Geschichte zurückblicken kann und allein in Deutschland mehr als 20.000 Mitarbeiter beschäftigt, steckt Opel in einer tiefen Krise. Ab 2016 soll am Standort Bochum die Produktion von Neuwagen eingestellt werden, um Kosten zu sparen. Im vergangenen Jahr sank<a href="http://www.wirtschaft-infos.de/neue-opel-adam-garant-fur-jobs-thueringen">&#160;&#160;[ mehr ]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Opel Konzern gehört zu den größten europäischen Automobilherstellern. Obwohl das Unternehmen auf mehr als 150 Jahre Geschichte zurückblicken kann und allein in Deutschland mehr als 20.000 Mitarbeiter beschäftigt, steckt Opel in einer tiefen Krise. Ab 2016 soll am Standort Bochum die Produktion von Neuwagen eingestellt werden, um Kosten zu sparen. Im vergangenen Jahr sank der Absatz von Opel-Fahrzeugen um mehr als 20 Prozent. Derartige Einbußen kann auch ein großer Konzern auf Dauer nicht verkraften. Die Wende zum Besseren soll mit dem neuen Opel Adam kommen, einen Kleinwagen, der seit Anfang 2013 im Opel-Werk Eisenach in Thüringen produziert wird.<span id="more-956"></span></p>
<h2>Der neue Opel Adam kurz vorgestellt</h2>
<p>Dabei handelt es sich um einen Kleinwagen für den Stadtverkehr. Der Kleine ist knapp 3,70 Meter lang und ist mit 3 Vierzylinder Benzinmotoren von 70 bis 100 PS erhältlich. Der Verbrauch liegt bei ungefähr 5 Liter pro 100 Kilometer. Das Auto zielt besonders auf den Markt der jugendlichen Käufer und ist in tausenden unterschiedlichen Variationen der Farbgebung und der Innendekoration erhältlich. Damit kann sich beinahe jeder Kunde seinen individuellen Adam zusammenstellen. Obwohl der Preis höher als der des VW Up liegt, ist die Ausstattung des Adam besser. Der Opel Adam zielt aber mehr auf den Mini und hofft, denselben Kultstatus zu erringen.</p>
<h2>Kleines Auto mit großer Wirkung?</h2>
<p>Ein Kleinwagen allein kann natürlich einen großen Konzern wie Opel nicht aus der Klemme helfen, wohl aber einen Aufwärtstrend einleiten. zumindest für das Opel-Werk in Eisenach bringt der Adam in der nächsten Zeit sichere Arbeitsplätze. Dort wurde bisher der Opel Corsa produziert. Wegen der sinkenden Nachfrage wurde jedoch nur noch in 2 Schichten gearbeitet. Mit dem Opel Adam soll das anders werden. Experten sagen Verkaufszahlen von 50.000 Fahrzeugen jährlich voraus. Bereits bei Produktionsstart liegen 16.000 Vorbestellungen vor. Um die Produktion so effizient wie möglich zu gestalten, hat der Mutterkonzern mehr als 200 Millionen Euro im Werk Eisenach investiert. Das ist die erste größere Investition in ein deutsches Werk seit einigen Jahren. </p>
<p>Der Adam soll vor allem ein Volumenfahrzeug mit hohen Verkaufszahlen werden. Opel kündigte an, in nächster Zeit noch mehr neue Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Zusätzlich wird angestrebt, die Produktion der Schwestermarke Chevrolet teilweise nach Europa und speziell nach Deutschland zu verlagern. Zumindest für die nächsten Jahre scheinen die Arbeitsplätze in Eisenach mit der Produktion des Opel Adam gesichert.</p>
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		<title>Steuerrazzia erhöht Zweifel an Vorstandsmitglied Fitschen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2012 08:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wirtschaft-infos.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerrazzia]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Beobachter hatten von Anfang an daran gezweifelt, dass die Neubesetzung des Vorstandes der Deutschen Bank mit dem erfolgreichen Investmentbanker Anshu Jainer und dem altgedienten Jürgen Fitschen tatsächlich die groß angekündigte Abkehr von unsauberen Geschäftspraktiken des größten deutschen Kreditinstituts zur Folge haben würde. Wie berechtigt ihre Bedenken waren, zeigte der Anruf von Deutsche Bank Vorstand<a href="http://www.wirtschaft-infos.de/steuerrazzia-erhoht-zweifel-an-vorstandsmitglied-fitschen">&#160;&#160;[ mehr ]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Beobachter hatten von Anfang an daran gezweifelt, dass die <strong>Neubesetzung des Vorstandes</strong> der Deutschen Bank mit dem erfolgreichen Investmentbanker Anshu Jainer und dem altgedienten Jürgen Fitschen tatsächlich die groß angekündigte Abkehr von unsauberen Geschäftspraktiken des größten deutschen Kreditinstituts zur Folge haben würde. Wie berechtigt ihre Bedenken waren, zeigte der Anruf von Deutsche Bank Vorstand Jürgen Fitschen bei Hessens Ministerpräsidenten Volker Bouffier, um sich über die letzte Woche durchgeführte Durchsuchung der Geschäftsräume der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main durch die <strong>Steuerfahndung</strong> zu beschweren. <span id="more-943"></span>Nach einhelliger Auffassung von Politikern der großen Parteien, wie zum Beispiel Michael Meister (CDU) oder Joachim Poß (SPD), lässt dieses Verhalten einen erschreckenden Mangel an Respekt und Achtung vor dem Rechtsstaat erkennen.</p>
<p>Wie unglücklich sein Protestanruf war, hat wohl mittlerweile auch Herr Fitschen selbst erkannt und beteuert nun, dass er weiterhin zu seinen Plänen stehe, einen Kulturwandel bei der Deutschen Bank in die Wege zu leiten. Doch das <strong>Vertrauen der Politik</strong> und erst recht das der Bürger dürfte er erst einmal verspielt haben. Alle Hochglanzbroschüren, schönen Präsentationen und Absichtserklärungen, dass die Deutsche Bank künftig keinerlei windige Geschäfte mehr durchführen wird, stehen vielmehr in einem deutlichen Kontrast zu dem Handeln ihres Vorstandes Fitschen. So ist es auch nur folgerichtig, dass aus der Politik jetzt wieder vermehrt Forderungen nach einer stärkeren Regulierung der Banken laut werden. Die Deutsche Bank wird beweisen müssen, dass es ihr tatsächlich ernst ist, nur noch ethisch korrekt zu handeln. Ob ihr dies unter der Führung von Jürgen Fitschen und Anshu Jainer gelingen wird, ist zumindest fraglich.</p>
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		<title>Regierung in NRW fordert Zukunftsperspektiven für Opel-Mitarbeiter</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 08:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wirtschaft-infos.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Opel]]></category>
		<category><![CDATA[Standortschließung]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon lange galt der Standort Bochum als das große Sorgenkind der ohnehin angeschlagenen Marke Opel. Am Montag folgte nun die Ankündigung von Opel-Chef Thomas Sedran, dass das Werk in Bochum bis zum Jahr 2016 stillgelegt werden soll. Lediglich ein Logistikzentrum soll erhalten bleiben. Hinzu kommt möglicherweise die Fertigung einzelner Fahrzeugkomponenten. Von derzeit 3.365 Beschäftigten werden<a href="http://www.wirtschaft-infos.de/regierung-nrw-fordert-zukunftsperspektiven-opel-mitarbeiter">&#160;&#160;[ mehr ]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon lange galt der Standort Bochum als das große Sorgenkind der ohnehin angeschlagenen Marke Opel. Am Montag folgte nun die Ankündigung von Opel-Chef Thomas Sedran, dass das Werk in Bochum bis zum Jahr 2016 stillgelegt werden soll. Lediglich ein <strong>Logistikzentrum</strong> soll erhalten bleiben. Hinzu kommt möglicherweise die Fertigung einzelner Fahrzeugkomponenten. Von derzeit 3.365 Beschäftigten werden dann lediglich wenige hundert Mitarbeiter übrig bleiben. Faktisch hat der Autobauer den Standort Bochum damit aufgegeben.<span id="more-933"></span></p>
<h2>Erforderlich sind konkrete Zukunftspläne</h2>
<p>Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen sieht Opel in der Pflicht, sich auch über das Jahr 2016 hinaus um eine <strong>Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter</strong> zu kümmern. Dabei geht es insbesondere um eine Weiterführung der industriellen Nutzung der in Bochum befindlichen Liegenschaften. Da die Alternative ein schwieriger und vor allem kostenintensiver Sozialplan sei, erwarte man ein Entgegenkommen sowohl von Opel als auch des Mutterkonzerns General Motors. Eine Aufwendung von Steuergeldern soll möglichst vermieden werden. In gleicher Weise äußerte sich Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler. Dieser sieht die Probleme von Opel vornehmlich als hausgemacht an. Der Mutterkonzern GM habe ein stärkeres Engagement Opels auf dem wichtigen chinesischen Automarkt verhindert und auf diese Weise die Krise des Autobauers mutwillig verschärft.</p>
<h2><strong>Eine Geschichte, die sich nicht wiederholen sollte</strong></h2>
<p>Da die Ankündigung Opels ein knappes Jahr vor der Bundestagswahl erfolgt ist ein kalkuliertes Vorgehen des Konzerns nicht auszuschließen. Bereits vor dem letzten bundesweiten Urnengang überboten sich die Parteien in ihren Bemühungen um eine Rettung von Opel. Damals stand ein Konsortium zum Kauf der Marke einschließlich aller Betriebe bereit. An diesem Punkt winkte GM ab, nachdem zuvor stattliche<strong> staatliche Hilfen</strong> in die Wege geleitet worden waren. Es bleibt zu hoffen, dass die politischen Verantwortungsträger in Deutschland nicht erneut in einen ähnlichen Bieterwettbewerb um die beste Lösung für Opel einsteigen.</p>
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