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Entgegen früherer Erwartungen wird sich die Konjunktur in Deutschland im Jahr 2012 wohl nicht nachhaltig erholen. Die EU-Schuldenkrise trägt einen maßgeblichen Anteil daran, dass das Vertrauen in die Konjunktur in einigen Ländern aufgrund Finanz- und Marktgegebenheiten nicht mehr als positiv angesehen wird. Durch die Überschuldungen einiger EU-Länder wie Griechenland, Italien und auch Spanien wird an den Börsen der Euro von einigen Anlegern als nicht mehr stabil betrachtet. Umso wichtiger ist es dann, dass der so genannte Rettungsschirm den betroffenen Staaten unter die Arme greift, damit die Währung Euro auf dem Weltmarkt weiterhin als stabil angesehen wird und der internationale Handel, vor allem der Außenhandel, weiterhin finanzstark bleibt.

Die Konjunkturabschwächung hat unter anderem auch mit der Schuldenkrise einzelner Länder in den EU-Staaten zu tun. An den internationalen Börsen wurde innerhalb des letzten Jahres festgestellt, dass die Stabilität der Euro-Währung zumindest derzeit nicht als sehr positiv angesehen wird. Da Deutschland ein stark exportorientiertes Land ist wird die Konjunktur derzeit also nachhaltig geschwächt. Dies ist umso schlimmer, weil ein Ende der Schuldenkrise innerhalb der EU momentan nicht abzusehen ist, da Spanien zu den finanzschwachen Ländern hinzugekommen ist. Es ist hoffentlich zu erwarten, dass sich das Vertrauen in den eigentlich finanzstarken Euro wie in der Vergangenheit stärkt und der Export wieder gewinnbringend sein wird. Dann wird die Konjunktur auch wiederbelebt und Arbeitsplätze werden auf Dauer geschaffen, was auch dem gesamten Sozialversicherungssystem zugute kommt.