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Bei der Porsche AG läuft im Moment alles wie es sein sollte: Der deutsche Automobilhersteller im Familienbetrieb machte 2011 den größten Gewinn seit der Firmengründung. 2,045 Milliarden Euro fuhr das Unternehmen ein. Dies stellt eine Steigerung von ca. 18,7 % dar, so der Vorstandschef Matthias Müller.

Durch den Verkauf von knapp 120000 Automobilen im Jahr 2011 hat die AG insgesamt einen Erlös von fast 11 Milliarden Euro gemacht, das ist eine Steigerung von 20% gegenüber dem Vorjahr. Trotz diesem immensen Gewinn verharrt die Porscheaktie konstant bei ihrem bisherigen Marktpreis von ca. 50 Euro. Doch der Riesenerfolg wird sich zum Beispiel bei der Belegschaft bemerkbar machen. Geplant sind tausende neue Jobs. So sollen aus den momentanen 15307 Mitarbeitern bis ins Jahr 2018 20000 Mitarbeiter werden.

Unter den am meisten verkauften Modellen zählten der Sportwagen 911 und der Porsche Boxster, welches beide neu aufgelegte Modelle sind. Doch der Favorit unter den Kunden im letzten Jahr war der Porsche Cayene. Dieser Mix aus Gelände- und Sportwagen beschleunigt von Null auf Hundert in siebeneinhalb Sekunden und fährt bis zu 230 km/h schnell. Die Preisschwelle liegt bei 58000 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde eine dritte Produktionsschicht in Leipzig eingelegt.

Um den erreichten Gewinn zukünftig weiterzuführen, setzt die Aktiengesellschaft auf ihr neuestes Modell, den Porsche Cayan. Dieser wörtlich übersetzte „Tiger“ soll an den Erfolg des Cayan anknüpfen und wird laut eigenen Angaben des Konzerns ab 2013 an vom Band laufen.

Porsche interagiert weltweit. Zu den Hauptabnahmeländern zählen neben Produktionsland Deutschland China, Russland und die USA.