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Seit Monaten werden die Nahrungsmittelpreise in der Bundesrepublik Deutschland und auch weltweit immer teurer. Zurückführen lässt sich die hohe Preissteigerung auf steigende Kosten für Energie und Verpackungsmaterialien sowie die Rohstoffpreisentwicklung. Außerdem steigt die Weltbevölkerung stetig weiter, was bedeutet, dass auch die allgemeine Nachfrage nach Lebensmitteln weltweit ansteigt.

In Deutschland hat dies zur Folge, dass jeder Bundesbürger im Monat mehr Geld für alltägliche Nahrungsmittel ausgeben muss als noch im Jahr zuvor. Besonders deutlich ist dieser Trend zum Beispiel bei Butter. Zahlte man bis vor Kurzem noch 0,85 Euro für 250 Gramm Markenbutter, so sind es inzwischen 1,15 Euro. Auch andere Lebensmittel sind massiv von der Preissteigerung betroffen. Für 500 Gramm Kaffee muss der Deutsche im Durchschnitt einen Euro mehr zahlen als noch vor zwölf Monaten. Am deutlichsten fällt dem Verbraucher die Teuerung anhand von Tiefkühl-Pommes auf. Hier muss durchschnittlich 40 Prozent mehr bezahlt werden. Statt 0,69 Euro sind inzwischen 0,99 Euro für ein Kilo Tiefkühl-Pommes fällig. Als Berechnungsgrundlage für diese Aussagen wurden die Preise aus verschiedenen deutschen Discountern herangezogen, sodass ein aussagekräftiges Bild entsteht.

Durchatmen können deutsche Endverbraucher vorerst nicht, da aktuelle Berechnungen und Prognosen davon ausgehen, dass sich dieser Trend auch in den nächsten Monaten fortsetzen wird. Nahrungsmittelpreise werden daher auch in Zukunft einen Großteil der Ausgaben der bundesdeutschen Haushalte ausmachen. Bedenkt man, dass auch die Energiekosten stetig mehr werden und es aber gleichzeitig nicht zu entsprechenden Lohnerhöhungen kommt, muss diese Entwicklung kritisch hinterfragt werden.