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Griechenland steckt nun fast seit einem Jahr in der Krise. Der Staat hat nahezu kein Geld mehr und braucht Hilfen aus dem Ausland. Doch selbst die Hilfen aus dem Ausland scheinen schon bald nicht mehr zu reichen und der Schuldenschnitt ist Nahe. Die Schweizer Top Bänker tuscheln schon heute, dass der Bankrott des Landes nur noch eine Frage der Zeit sei. Spätestens im März des nächsten Jahres soll es soweit sein. Viele Gläubiger sollen aber auf der anderen Seite schon heute bereit sein, auf über 50 % ihres Geldes zu verzichten. Das Land scheint trotzdem im Moment wie ein Fass ohne Boden.

Auch der Chef der Bundesbank sieht nun das dunkle Ende kommen. Erst im Jahre 2013 könne die Wirtschaft von Griechenland wieder wachsen und so könne kein einziges des angestrebten Ziele erreicht werden. Das Minus in diesem Jahr beträgt dabei sage und schreibe 19,16 Milliarden bis Dezember 2011. Das sind ca. 15 % mehr als im letzten Jahr. Auch deshalb sind immer wieder Experten dafür, das Land kontrolliert pleite gehen zu lassen. Es ist also offensichtlich eine Frage der Zeit, bis der Schuldenschnitt gemacht werden muss.

Dabei ist es die Aufgabe des Landes, ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Das große Übel ist dabei der Staatssektor. So sind die EZB und viele ihrer Vorstände gegen die Ankäufe von Staatsanleihen aus Griechenland, weil man sich dabei ins eigene Fleisch schneidet, fordert doch das Land von seinen Gläubigern mittlerweile Einbußen von 30-50 Prozent. Durch den Schuldenschnitt wäre somit ein Ausweg für das Land gegeben, der aber den Gläubigern einen großen Scherbenhaufen hinterlassen würde. Doch wie soll man sich sonst helfen, in einer Zone, in der der Handel zwischen den einzelnen Ländern so wichtig ist?