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In vielen Bereichen wird derzeit mit steigenden Kosten gekämpft. Dies betrifft in den Unternehmen besonders Personal, Rohstoffe und Energie. Angesichts steigender Lebensmittelpreise kann das bedeuten, dass demnächst die Preise für Brötchen und Brot weiter anziehen. Das allerdings dürfte zu Problemen bei einigen Bäckereien führen, da diese die höheren Preise kaum noch gegenüber ihren Kunden durchsetzen können. Vermutet wird daher, dass eine Schließung von etwa 6.000 Bäckereien möglich ist.

Wieder einmal ist es soweit: Das Getreide auf dem Weltmarkt wird teurer. Das allerdings hat noch keine Auswirkungen auf die Preise, die seitens der Bäckereien für Brötchen und Brot erhoben wird. Schließlich macht das Getreide bei der Produktion nicht unbedingt einen hohen Anteil aus.

Steigende Lebensmittelpreise bei Unternehmen kommen schon deshalb zustande, weil die Rohstoff-Preise auf dem Weltmarkt derzeit weiter ansteigen. Eines der Hauptprobleme liegt darin, dass es in den USA zu einer Reihe von Missernten kam. Zusätzlich erschwert wird die Problematik dadurch, dass mit Nahrungsmitteln spekuliert wurde. Daher sei es in einigen Unternehmen schon zu Preiserhöhungen gekommen, wie es jetzt durch den Helmut Klemme, Präsident beim Verband der Deutschen Großbäckereien, mitgeteilt wurde. Wie stark der Preisanstieg ausfallen wird, das wurde letztendlich offen gelassen.

Allerdings gibt es noch ein weiteres Problem, dass in den kommenden acht Jahren greifen wird. Es wird davon gesprochen, dass durch die hohen Lebensmittelpreise die Zahl der Bäckereien um die Hälfte sinken wird. Gesprochen wird dabei von etwa 6.000 Backbetrieben, die in den kommenden Jahren schon bei den Preissteigerungen und weiteren wirtschaftlichen Bedingungen nicht mehr mithalten können. Ein weiteres Problem zeigt sich oft dadurch, dass es keinen Nachfolger für das Unternehmen gibt.

Zu den Schwierigkeiten für die traditionellen Bäckereien tragen außerdem die Supermärkte und Discounter bei, die sich in diesem Bereich immer mehr ausdehnen.