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Der Wolfsburger VW-Konzern kann in diesem Jahr besonders zuversichtlich Richtung China schauen. Er hat die Marktführung sicher in der Hand. Erstmals besteht in diesem Jahr die realistische Möglichkeit, mehr als zwei Millionen Fahrzeuge abzusetzen. Bereits im Boom des ersten Halbjahres 2011 hat VW in China 1.106.500 Autos verkauft. Damit stieg der Absatz im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um 16,4%.

VW rüstet sich für die Herausforderungen der Zukunft.

Die Wirtschaft Chinas bietet Europas größtem Autobauer ein unglaubliches Potenzial für den Absatz. Besonders die in China selbst produzierten Modelle, wie der Lavida und der New Bora sind konstante Verkaufsschlager. Um auf die zukünftigen Marktchancen besser vorbereitet zu sein, ist VW gegenwärtig am Bau von zwei neuen Werken beteiligt. Zusammen mit dem Joint Venture-Partner SAIC und der FAW soll die Produktionskapazität ab dem Jahr 2013 um 600.000 Fahrzeuge jährlich erhöht werden. Langfristig sollen so die Verkaufszahlen auf 3 000 000 Fahrzeuge pro Jahr gesteigert werden.

Doch nicht nur die in China selbst hergestellten Fahrzeuge sind für Volkswagen China Bestseller. Auch Importe der höheren Klassen, beispielsweise der Touareg und die Luxuslimousine Phaeton werden stark nachgefragt.

Die Verkäufe des Tiguans allein verzeichneten einen Zuwachs um 200%. Es scheint fast, als würden die Produktionskapazitäten allein, die Grenze des Erfolges der Marktführung von VW in China definieren.

Nicht nur mit den eigenen Modellen ist VW-China erfolgreich.

Auch die Kooperation zwischen Skoda und Shanghai Volkswagen setzt auf einen fortgesetzten Boom der Wirtschaft in China. Für die Marke Audi ist China, mit 28 % Zuwachs, bereits heute der wichtigste Absatzmarkt geworden. Audi hat sich, mit über 850.000 verkauften Fahrzeugen, die Marktführung bei den Fahrzeugen der oberen Klasse gesichert.

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