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Wendelin Wiedeking, der frühere Chef des Sportwagenbauers Porsche, ist jetzt als Berater für den bekannten Dübel-Produzenten Fischer tätig. Vorher hatte Wiedeking sich bereits für PR-Firmen, einen Bauträger, Online-Reisebüros und einem Hersteller von Schuhen engagiert.

Bei Fischer steht zurzeit ein Generationswechsel an der Firmenspitze an. Hierbei soll Manager Wiedeking beratend Unterstützung bieten. Das operative Geschäft bei Fischer wird bereits vom 35-jährigen Sohn des Firmeneigners ausgeführt, die Übertragung der Eigentumsrechte an dem Unternehmen steht aber noch aus. Wiedeking soll bei diesem Schritt als Berater fungieren. Hierbei handelt es sich nicht um die erste Tätigkeit nach seinem Abgang bei dem Stuttgarter Sportwagenbauer, die Wiedeking in der Wirtschaft angenommen hat.

Bis 2009 war Wiedeking ausgesprochen erfolgreich als Porsche-Chef tätig. Der Versuch der lukrativen aber verhältnismäßige kleinen Sportwagenfirma, den riesigen VW-Konzern zu übernehmen, scheiterte. Nach dem Übernahmeversuch sah sich das Stuttgarter Unternehmen einem Schuldenberg von 11,4 Milliarden Euro gegenüber und es war für VW ein Leichtes, sich der Marke Porsche zu bemächtigen.

Wiedeking musste daraufhin seine Position im Chefsessel der Firma räumen, was ihm durch die Zahlung einer Abfindung in Höhe von 50 Millionen Euro versüßt wurde. Einen nicht unerheblichen Teil dieser Abfindung soll Wiedeking an sozial tätige Organisationen gespendet haben.

Aber für Vollblut-Manager wie Wiedeking ist es nicht nur der finanzielle persönliche Gewinn, der zählt. Seit Beendigung seiner Tätigkeit bei Porsche hat Wiedeking sich bereits an mehreren Projekten beteiligt und hier seine Wissen und seine Fähigkeiten eingebracht.Artikel

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